Dipl.-Journ. Roland Hahn

Kurzporträt von Dipl.-Journ. Roland Hahn


Image Mit meiner Familie lebe ich schon fast 40 Jahre in Jena.

Als Kind lebte ich in Köthen. Da baute man die Motoren für die Junkers-Flugzeuge aus Dessau. Die Tante Ju, ein Flugzeug wie aus Wellblech gebastelt, habt ihr vielleicht auch schon einmal über Gera-Leumnitz gesehen. Und weil zu der Fabrik ein Flugplatz gehörte, der auch heute noch existiert, stand ich als Kind oft nahe der Start- und Landebahn und bestaunte die Düsenflieger. Obwohl mich die Technik interessierte, bin ich aber kein Flieger geworden.

Ich habe zweimal studiert und nach dem Journalistikstudium viele Jahre als Pressesprecher gearbeitet. Das sind Leute, denen viele Fragen gestellt werden, die sich auskennen müssen oder, was ganz gut ist, wissen, wer die richtigen Antworten auf die Fragen hat. So etwas Ähnliches mache ich auch an der Dualen Hochschule in Gera.

Mittlerweile bin ich Großvater und oft fragen mich die Enkel, warum dieses oder jenes genau so ist, wie es gerade ist. Dieses „Warumn?“ kennt ihr sicher auch. So eine Frage kann schon mal lauten: „Warum fliegt eine Rakete?“ Dazu muss ich nicht jemanden suchen, der das beantworten kann. Das weiß ich selbst, denn vor meiner Arbeit als Pressesprecher war ich Offizier bei der Armee. Nicht einfach so, sondern studierter Raketentechniker, ein Ingenieur also. Diese Raketentechnik war und ist ziemlich kompliziert. Da bewegen sich tonnenschwere Raketen mit Getöse in den Himmel, als würde die Erdanziehung für sie nicht gelten. Manche fallen wieder herunter, andere verschwinden in den Tiefen des Weltalls. Klingt komisch. Aber ich will euch gern erzählen, warum sich die Raketen bewegen, auch wenn ihre Flügel ganz ganz winzig sind und sie manchmal nicht einmal welche haben. Das kann ganz praktisch gezeigt werden und es wird euch überraschen, dass ihr einige Sache auch selbst zu Hause machen könnt. Ganz ohne Rauch und Krach. Denn von den Sachen mit Feuer und Knallerei solltet ihr lieber die Finger lassen.